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Picokraftwerke         	   Generatoren          	    Batterien  	Ladegeräte           Wechselrichter

Wissenswertes Picokraftwerke

Der Begriff Picokraftwerk ist nicht klar definiert. Wir bei Maurer Elektromaschinen denken dabei an Geräte, welche elektrische Leistung im Bereich von 0 bis 5kW erzeugen.  Weiter ist auch der Begriff Kleinstkraftwerke anstelle Picokraftwerke geläufig.

Die Anlagen können nach verschiedenen Kriterien eingeteilt werden. Einerseits ist die Erzeugungsart (Wind und Wasser) andererseits die Betreibungsart (Netzverbund oder Inselbetrieb). Je nachdem stellen sich auch verschiedene Herausforderungen.

 

Inselbetrieb

Auf Grund der leider noch recht hohen Beschaffungskosten werden Picokraftwerke vor allem im Inselbetrieb eingesetzt. Dort wo eine kostspielige Zuleitung erstellt werden müsste, ist  ein Picokraftwerk meistens die günstigere Variante. Im Inselbetrieb wird der Generator des Picokraftwerkes über einen Lastregler mit der Batterie verbunden. Der Lastregler verhindert, dass die Batterie überladen wird, indem er die überschüssige Leistung in einem Lastwiderstand verheizt, sobald die Batterie voll ist. Die Batterie speichert die Energie und kann deshalb zeitweise auch mehr Leistung an die Verbraucher abgeben, als der Generator abgibt.

Oftmals wird ein Wechselrichter an der Batterie angeschlossen, damit auch 230VAC-Geräte angeschlossen werden können.

 

 

Netzeinspeisung

Picokraftwerke sind für die Netzeinspeisung dann interessant, wenn die Energie selbst verwendet wird. So kann für die Wirtschaftlichkeit der Strompreis eingesetzt werden, den man selbst bezahlen müsste. Zudem hat man erst noch Ökostrom. Wer Wert auf Strom aus regenerativen Quellen legt und auch dem Elektrizitätswerke einen Mehrpreis für Ökostrom bezahlt, für den lohnt sich sehr bald ein Picokraftwerk mit Netzeinspeisung.

 

Die Netzeinspeisung kann sich auch dann lohnen, wenn genügend Leistung zur Verfügung steht. Gerade Wasserkraftwerke und insbesondere Peltonturbinen liefern rund um die Uhr Strom. Die Netzbetreiber sind dazu verpflichtet, die Leistung zu 15 Rp. pro kWh abzunehmen.

Bei den Picokraftwerken kann in den meisten Fällen der Generator nicht mit dem Netz synchronisiert werden. Damit ist gemeint, dass die Drehzahl vom Generator unabhängig sein soll von der Netzfrequenz. Da z.B. bei einer kleinen Windturbine die Rotorblätter nicht den Windverhältnissen angepasst werden können, ist die Drehzahl vom Windrad stark von der :Windgeschwindigkeit abhängig. Deshalb wird die Generatorspannung auf eine sog. Zwischenkreisspannung gleichgerichtet.
Ein Netzwechselrichter macht dann die Ankopplung ans 230VAC-Netz.

 

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